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Jeder Bach zählt.

Kleine Bäche und Vereinsgewässer liegen oft außerhalb der großen Messnetze. Mit LimnoNetz betreiben Vereine eigenes Gewässermonitoring: Wasserstand, Wassertemperatur und Wasserqualität wie gelöster Sauerstoff oder pH-Wert, kontinuierlich und direkt am eigenen Gewässer.

Direkt per E-Mail geht auch: info@limnonetz.de

Zwei Vereinsmitglieder befestigen einen kleinen Messsensor am Ufer eines schmalen, bewachsenen Bachs.
Herstellerneutral
Offen für geeignete Sensoren, LoRaWAN und NB-IoT.
Kostenlos für Vereine
Die Nutzung kostet Vereine nichts. Der Betrieb wird vollständig durch Spenden getragen.
Datenhoheit vor Ort
Sichtbar wird nur, was der Verein freigibt.

Kleine Gewässer brauchen Aufmerksamkeit.

Amtliche Messnetze konzentrieren sich auf größere Flüsse und wichtige Pegel. Viele Bäche, Teiche und Vereinsgewässer bleiben ohne kontinuierliche Daten, obwohl gerade hier steigende Temperaturen und schwankende Wasserstände früh spürbar werden.

Genau diese Gewässer sind Vereinen anvertraut: Mit dem Fischereirecht gehört die Hege dazu, also die Verantwortung, Fischbestand und Lebensraum zu erhalten und zu pflegen. Trockenere Sommer und wärmere Jahre machen diese Aufgabe nicht leichter. Wer weiß, was am eigenen Gewässer passiert, kann rechtzeitig und angemessen handeln.

LimnoNetz ergänzt die amtlichen Netze dort, wo Vereine diese Verantwortung längst tragen: direkt am eigenen Gewässer, mit nachvollziehbaren Messwerten statt punktueller Eindrücke.

So wird ein Gewässer sichtbar.

  1. Am Gewässer messen

    Sensoren erfassen Wasserstand und Wassertemperatur kontinuierlich, je nach Ausstattung auch Sauerstoff, pH-Wert, Leitfähigkeit oder Trübung. Genau dort, wo der Verein sein Gewässer kennt und betreut.

  2. Per IoT übertragen

    Die Messwerte gelangen energiesparend über LoRaWAN oder NB-IoT ins LimnoNetz. Unterschiedliche geeignete Geräte können angebunden werden.

  3. Verstehen und teilen

    Der Verein verfolgt Entwicklungen über längere Zeit und bestimmt je Station, welche Daten auf der öffentlichen Karte sichtbar werden.

Was Vereine davon haben.

Sichtbarkeit selbst bestimmen

Private Daten bleiben privat. Der Verein entscheidet pro Station, ob ihre Lage und Messwerte öffentlich gezeigt werden.

Hinweise, bevor es kritisch wird

Der Verein legt je Station eigene Schwellen fest, etwa Sauerstoff unter 6 mg/l oder Temperatur über 25 °C. Verlässt ein Messwert den Bereich, geht ein Hinweis per E-Mail an die Verantwortlichen. Eine einfache App mit Push-Benachrichtigung ist in Planung.

Gemeinsam mehr bewirken

Viele lokale Messreihen ergeben eine belastbare Datengrundlage für Vereine und Verbände, ohne Bindung an einen Hersteller.

Ein Juli am Beispielweiher.

So kann ein Sommermonat an einem kleinen Vereinsgewässer aussehen: drei Messgrößen, eine zusammenhängende Geschichte, gezeichnet mit denselben Diagrammen wie im LimnoNetz-Dashboard.

Vereinfachtes Beispiel, echten Sommer-Messreihen eines kleinen Weihers nachempfunden.
  1. Die Hitzeperiode setzt ein. Die Wassertemperatur klettert binnen einer Woche von 20 auf über 26 Grad, der Pegel sinkt stetig.
  2. Der Sauerstoff unterschreitet 6 mg/l. Das Tagestief reißt die Schwelle des Vereins, in den Folgetagen geht es weiter abwärts. Die Verantwortlichen erhalten ihren Hinweis und können handeln, bevor Fische in Not geraten.
  3. Ein Sommergewitter zieht durch. Der Pegel springt, das Wasser kühlt ab und durchmischt sich, der Sauerstoff erholt sich sichtbar.
Vereins- und Verbandsmitglieder besprechen gemeinsam Gewässerkarten und Messkurven an einem Tisch.

Community heißt: lokal messen, gemeinsam lernen.

Jeder teilnehmende Verein bringt Wissen über seine Gewässer ein und teilt Messdaten in dem Umfang, den er selbst freigibt. So werden kleine Gewässer über Vereins- und Verbandsgrenzen hinweg vergleichbar, ohne die Datenhoheit vor Ort aufzugeben.

LimnoNetz ist offen für Vereine mit unterschiedlicher Technik und unabhängig von der eingesetzten Vereinsverwaltung.

Das Netz auf einen Blick.

Alle Stationen, die Vereine öffentlich gestellt haben, stehen auf der Netzwerkkarte: mit aktuellen Werten und in der Ortsgenauigkeit, die der Verein freigibt.

Die öffentliche Netzwerkkarte von LimnoNetz: Stationsmarker auf einer Landkarte, daneben eine Stationsliste mit aktuellen Wasserständen und Temperaturen.
Ansicht mit frei erfundenen Beispielstationen.

Was Vereine uns zuerst fragen.

Was kostet die Teilnahme?
LimnoNetz ist für Vereine kostenlos. Bezahlt wird nur die eigene Messhardware, die der Verein frei am Markt kauft und die sein Eigentum bleibt.
Warum kostenlos, wo ist der Haken?
Es gibt keinen. LimnoNetz verkauft keine Hardware, zeigt keine Werbung und gibt keine Daten weiter. Der Betrieb ist bewusst schlank und wird vollständig durch Spenden getragen.
Wie kommt unser Verein rein?
In fünf Schritten: melden, gemeinsam die Messstellen klären, Sensoren selbst beschaffen, Stationen anlegen und festlegen wer sie sieht, Mitglieder per Einladungslink dazuholen. Die Hardware bleibt Eigentum des Vereins, an einen Hersteller bindet ihr euch nie.

Alle häufigen Fragen ansehen

Machen wir kleine Gewässer gemeinsam sichtbar.

Sie möchten mit Ihrem Verein messen, bestehende IoT-Technik anbinden oder das Projekt als Verband unterstützen? Sprechen wir darüber.

Der Knopf führt zum Kontaktformular. Sie erreichen uns auch direkt unter info@limnonetz.de — schreiben Sie uns, welcher Verein, welches Gewässer und was Sie messen möchten. Wie es danach weitergeht, steht in den fünf Schritten zum Mitmachen.